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Museum und Galerie Falkensee Fotografische Reise durch die Mark Brandenburg

Fotografische Reise durch die Mark Brandenburg

Heinz Krüger reiste zwischen 1963 und 1970 durch die Mark und fotografierte an den von Fontane beschriebenen Orten für eine Publikation des Aufbau Verlages (Berlin) zu den Märkischen Wanderungen Theodor Fontanes. Für das von Gotthard und Therese Erler 1973 herausgegebene Buch "Von Rheinsberg bis zum Müggelsee" steuerte er 45 Fotos "mit großem Einfühlungsvermögen" bei.
Die hier vorgestellte Objektgruppe umfasst zwanzig Fotografien.

[ 20 Objects ]

Restaurierungsarbeiten im Dom Sankt Peter und Paul zu Brandenburg an ...

Restaurierungsarbeiten im Dom Sankt Peter und Paul zu Brandenburg an der Havel. Blick in den Kirchenchor mit dem Flügelaltar und der darunterliegenden Krypta. In den 1960er Jahren erfolgten umfangreiche Restaurierungsarbeiten im Innenraum des im 12. Jahrhunderts errichteten Doms. Damit verband sich das Ziel Umbaumaßnahmen des 19. Jahrhunderts rückgängig zu machen und den mittelalterlichen Zustand wiederherzustellen.
(Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Kapitel "Die Wenden in der Mark" ff.)

Restaurierungsarbeiten im Dom Sankt Peter und Paul zu Brandenburg an ...

Das Schloss Petzow, September 1963

Das Schloss Petzow im September 1963. Bei der Person auf dem Foto handelt es sich vermutlich um den Bildreporter Heinz Krüger. Im Zuge seiner Fotoreportage zu den Märkischen Wanderungen Theodor Fontanes entstanden vergleichbare Fotos mit dem Titel "Märkische Landschaft mit Fontane." Das Schloss Petzow wurde Mitte des 19. Jahrhunderts nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel als repräsentatives Herrenhaus der Familie Kaehne erbaut. (Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Kapitel "Petzow").

Das Schloss Petzow, September 1963

Ziegelei in Glindow, September 1963

Arbeiter vor der Ziegelei in Glindow. Im Hintergrund ist der Ringofen zusehen. (Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Kapitel "Glindow").

Ziegelei in Glindow, September 1963

Unbekannte Straße in Brandenburg, September 1963

Zwar so nicht von Fontane erwähnt, aber für Krüger ein lohnendes Motiv auf seiner Reportagereise durch die Mark Brandenburg: Straßenarbeiten auf einer unbekannte Straße in Brandenburg, vermutlich in der Nähe der Stadt Frankfurt an der Oder.

Unbekannte Straße in Brandenburg, September 1963

Blick vom Turm der Kirche in Petzow, Mai 1970

Aussicht vom Turm der Dorfkirche Petzow mit Blick auf die Flussbucht "Grelle" und den Glindower See. Theodor Fontane pries in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg überwältigt den Ausblick vom Kirchturm mit den Worten: "Das Ganze ein Landschaftsbild im großen Stil - nicht von relativer Schönheit, sondern absolut." (Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Kapitel "Petzow").

Blick vom Turm der Kirche in Petzow, Mai 1970

Alte Eiche in Brieselang, Mai 1970

"Alte Eiche in Brieselang" lautet der kurze Kommentar von Heinz Krüger zum Foto. Der genaue Standort der abgebildeten Eiche - umringt von Menschen - lässt sich heute noch lokalisieren. Es handelt sich mit Sicherheit um die sogenannte "Große Eiche" in der Bütenheide bei Pausin.
In Richtung Perwenitz führt ein Waldweg durch die Bütenheide an der 1997 umgestürzten „Großen Eiche“ vorbei, die oft fälschlich als die von Theodor Fontane in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ besuchte „Königseiche“ bezeichnet wird. Fontane besuchte die „Königseiche“ in der Bütenheide bei Pausin, im Mai 1870, was sich 1872 in der Erstausgabe des dritten Bandes seiner „Wanderungen“ im Kapitel "Der Brieselang" niederschlug.
Will man heute den Standort der ehemaligen "Königseiche" aufsuchen, muss man der Straße von Pausin nach Alt-Brieselang folgend kurz nach Eintritt in den Wald den ersten nach Osten abzweigenden Weg nehmen. In 140 m Entfernung trifft man wieder auf eine auffällige Eiche. Offenbar wurde nach dem Abgang der historischen Eiche an derselben Stelle eine Nachpflanzung vorgenommen. In etwa 1,50 m Höhe hat der Stamm immerhin schon wieder einen Umfang von 3,30 m. Durch gezielte Aufastung wurde versucht, ihren Habitus dem der berühmten Vorgängerin anzugleichen.
(Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Kapitel: Havelland Spandau und Umgebung, „Der Brieselang“)

Alte Eiche in Brieselang, Mai 1970

Das Schloss Oranienburg, Mai 1970

Das Schloss Oranienburg in der Stadt Oranienburg. Im Vordergrund ist die Skulptur „Die Anklagende“ des Bildhauers Fritz Cremer zu sehen. Sie wurde 1961 als Gedenken an die Opfer des Faschismus auf den ehemaligen Fundamenten des rechten Schlossflügels aufgestellt. Im Zuge einer Umgestaltung des Schlossplatzes zur Landesgartenschau in Oranienburg 2009 wurde ein neuer Platz für sie gefunden. Sie steht heute unweit des alten Standortes mit Blick auf das Schloss Oranienburg.

Das Schloss Oranienburg, Mai 1970

Klosterruine Lindow im Juli 1970

Die Gründung des Klosters Lindow erfolgte um 1230 als Zisterzienserinnenkloster. Seit 1947 befindet sich in unmittelbare Nähe der alten Klosteranlage ein diakonisches Seniorenheim.

Klosterruine Lindow im Juli 1970

Kreuzgang im Kloster Chorin, Juli 1970

Kreuzgang mit Besuchern eines Konzertes in der Klosterkirche Chorin. Ehemalige gotische Zisterzienserabtei in der Nähe des Ortes Chorin etwa sechs Kilometer nördlich von Eberswalde.

Kreuzgang im Kloster Chorin, Juli 1970

Neuruppin, Klosterstraße, Juli 1970

Blick durch die Klosterstraße auf die Sankt Trinitatis Kirche in Neuruppin. Die Klosterkirche Sankt Trinitatis ist die größte Kirche der Stadt Neuruppin. Zusammen mit dem zugehörigen Kloster wurde sie 1246 errichtet und bildet mit ihren markanten Türmen das Wahrzeichen der Stadt Neuruppin.

Neuruppin, Klosterstraße, Juli 1970

Das Geburtshaus von Theodor Fontane mit der Löwenapotheke in der ...

Hier wurde am 30. Dezember 1819 Theodor Fontane geboren. Sein Vater hatte Haus und Apotheke 1819 kurz vor der Geburt des Sohnes erworben.

Das Geburtshaus von Theodor Fontane mit der Löwenapotheke in der ...

Tornowsee - Boltenmühle, Juli 1970

Campingplatz am Tornowsee bei Boltenmühle. Boltenmühle ist ein heutiger Gemeindeteil von Gühlen-Glienicke, einem Ortsteil der Stadt Neuruppin.

Tornowsee - Boltenmühle, Juli 1970

Blick auf das Schloss Paretz, Juli 1970

Die „VVB (Vereinigung Volkseigener Betriebe) Tierzucht“, die höchste Verwaltungsinstanz für die Tierzucht der DDR, nutzte das ehemalige Schloss Paretz in dieser Zeit. Schloss und Dorf Paretz wurden von 1797 bis 1804 von David Gilly als Sommerresidenz für den Kronprinzen Friedrich Wilhelm (III.) und seine Gemahlin Luise planmäßig angelegt. (Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Kapitel "Paretz").

Blick auf das Schloss Paretz, Juli 1970

Die Ziegelei Glindow im Juli 1970

Pforte zur Ziegelei Glindow mit Ziegeleiturm und dem Ringofen im Hintergrund. (Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Kapitel "Glindow").

Die Ziegelei Glindow im Juli 1970

Müggelturm in Berlin-Köpenick, August 1970

Seit dem Jahreswechsel 1960/61 gibt es die Ausflugsgaststätte "Müggelturm" mit dem markanten Aussichtsturm auf dem Gipfel des kleinen Müggelbergs. Der Müggelturm ist noch heute ein bekanntes Ausflugsziel im Südosten Berlins in Köpenick. (Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Kapitel "Müggelsberge und Müggelsee").

Müggelturm in Berlin-Köpenick, August 1970

Der Hafen in Lübbenau im Spreewald, August 1970

Start einer Kahnfahrt in Lübbenau im August 1970. Vom Großen Spreewaldhafen in Lübbenau, werden noch heute Kahnfahrten in den Spreewald angeboten. (Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Kapitel "Lübbenau").

Der Hafen in Lübbenau im Spreewald, August 1970

Das Schloss Wustrau im August 1970

Das Schloss Wustrau war der Sitz der Familie von Zieten. Ende des 18. Jahrhunderts lies es der spätere Husarengeneral Hans Joachim von Zieten erbauen. Von 1950 bis 1975 wurde das ehemalige Schloss als Berufs- und Oberschule genutzt. Das DDR-Ministerium der Justiz betrieb im Schloss ab 1981 eine Fortbildungsstätte, das Institut für Weiterbildung. Im Park wurden zu diesem Zweck zwei bis heute erhaltene Gästehäuser errichtet. Nach der Deutschen Wiedervereinigung fand die Fortbildungseinrichtung der Justiz des Landes Brandenburg bis 1993 ein Zuhause im Schloss. Seitdem ist es die zweite Tagungsstätte der Deutschen Richterakademie. (Theodor Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg, Kapitel "Wustrau").

Das Schloss Wustrau im August 1970

Das Grab von Friedrich Christian Emil von Zieten in seinem Heimatort ...

Das Grab von Friedrich Christian Emil von Zieten. Er war der letzte Zieten aus der Linie Wustrau und Sohn des Reitergenerals Hans Joachim von Zieten. Er war ein enger Vertrauter Königs Friedrich des Großen. Friedrich Christian Emil von Zieten war der letzte Landrat des Ruppinschen Kreises und erster Landrat des Kreises Ruppin. Zudem galt er als einer der fähigsten Landräte Preußens.

Das Grab von Friedrich Christian Emil von Zieten in seinem Heimatort ...

Buckow am Schermützelsee, Oktober 1970

Ausflugslokal in Buckow am Schermützelsee. Im Hintergrund ist eine Anlegestelle für Fahrgastschiffe zu erkennen. Der Schermützelsee ist der größte See der Märkischen Schweiz.

Buckow am Schermützelsee, Oktober 1970

Geltow, Partie am Schwielowsee vor der Baumgartenbrücke, Oktober 1970

Die MS Sanssouci in Fahrtrichtung Werder unmittelbar vor der Baumgartenbrücke. Die Baumgartenbrücke ist eine Straßenbrücke, zwischen Geltow und Petzow. Sie führt über die Potsdamer Havel. Blick von Geltow aus.

Geltow, Partie am Schwielowsee vor der Baumgartenbrücke, Oktober 1970