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Museum Neuruppin [V-0596-K]

Neuruppin von Osten

Neuruppin von Osten (Museum Neuruppin RR-F)
Provenance/Rights: Museum Neuruppin / kienzle/oberhammer©All rights reserved (RR-F)

Description

Auf dem Blatt erstreckt sich das 1238 erstmals urkundlich erwähnte Neuruppin, wie es sich in seiner mittelalterlichen Prägung noch bis zum Stadtbrand von 1787 erhalten hatte. Neuruppin gehörte im Mittelalter zu den bedeutendsten Städten der Mittelmark, was sich u.a. darin zeigte, das karitative Wesen weit entwickelt war und zur Stadt drei Kirchen und fünf Hospitäler gehörten. Merians Blick geht über den Ruppiner See nach Westen und erfasst das Stadtgebiet von der außerhalb der Mauern liegenden Hospitalkapelle St. Gertraud („H“ in der Legende) im Süden bis zur ebenfalls externen Hospitalkapelle St. Georg im Norden („G“ in der Legende). Von den Hospitälern haben sich bis heute die erwähnte St. Georgs-Kapelle (1362) und die mit „D“ gekennzeichnete Siechenhauskapelle St. Laurentius (1490) erhalten. Den städtebaulichen Höhepunkt bildete aber die mit „A“ gekennzeichnete, doppeltürmige Pfarrkirche St. Marien aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, die beim erwähnten Stadtbrand von 1787 zerstört wurde. [Thomas Sander]

bez.:in der Darstellung m.o.: Newen Ruppin; m.u.: Casp: Merian Fecit

Material/Technique

Radierung

Measurements

15,1 x 38,7 cm

Created ...
... Who: Zur Personenseite: Caspar Merian (1627-1686)
... When

Relation to places

Literature

Keywords

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Ruppiner See
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Neuruppin
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St. Marien (Neuruppin)
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Map
Museum Neuruppin

Object from: Museum Neuruppin

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