museum-digitalbrandenburg

Close

Search museums

Close

Search collections

Museum Eberswalde Grafiksammlung [ohne Inv.-Nr.]

Walzwerk bei Neustadt-Eberswalde

Walzwerk bei Neustadt-Eberswalde  (Museum Eberswalde RR-R)
Provenance/Rights: Museum Eberswalde (RR-R)

Description

Das Gelände der 1698 von Kurfürst Friedrich III. (1657-1713) konzessionierten Eisenspalterei, nach der später auch der Ortsteil benannt wurde, befindet sich auf halber Strecke zwischen den Stadtteilen Finow und Eberswalde, südlich des Finowkanals und beiderseits der Lichterfelder Straße. Auf dem Gemälde dargestellt ist das Alte Walzwerk, welches 1816 bis 1818 nach Plänen des Hüttenbaudirektors Johann Friedrich Wedding (1757-1830) auf T-förmigem Grundriss und in Massivbauweise errichtet wurde. Der Bau ist bis heute, wenn auch reduziert (so fehlt der große Schlot im Vordergrund), erhalten geblieben und zählt neben dem zeitgleich erbauten Walzwerk des Kupferhammers zu den bemerkenswertesten Zeugnissen der frühindustriellen Entwicklung Brandenburgs. Carl Blechen (1798-1840) fertigte 1830 drei Bleistiftskizzen des Walzwerkgebäudes, von denen eine (Berndt 2002, S. 109) als direkte Vorlage für sein berühmtes Gemälde „Walzwerk bei Neustadt-Eberswalde“ diente. Das Gemälde entstand noch während seines Aufenthaltes in Eberswalde. Man blickt von Südosten über den 1954/55 zugeschütteten Betriebsgraben auf den Ostgiebel, der teilweise von den sich nach rechts hinziehenden Abraumhalden verdeckt ist. Der düstere Eindruck des Gemäldes, verstärkt durch den Rauch aus dem Schlot, die Abraumhalden, die dürren Bäume und auch das eher brackig wirkende Wasser, in dem noch immer gefischt wird, zeigt deutlich das Unbehagen Blechens angesichts des die Natur zerstörenden Potentials der fortschreitenden Industrialisierung. [Thomas Sander]

Beschriftung: l.u.: K. Hilliges Kopie.

Material/Technique

Öl auf Holz

Measurements ...

23,5 x 33,0 cm

Painted ...
... Who:
... When
... Where

Relation to people ...

Literature ...

Keywords

Object from: Museum Eberswalde

Die ehemalige Adler-Apotheke ist das älteste Fachwerkhaus der Stadt und eines der bedeutendsten Baudenkmale im Land Brandenburg. Sie beherbergt die ...

[Last update: 2019/06/30]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.