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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Glas [F 86/3]

Hochzeitspokal mit Allianzwappen Preußen-Hannover

Deckelpokal mit Allianzwappen Preußen-Hannover, F 86_3. (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Lindner, Daniel (CC BY-NC-SA)

Description

Pokal mit zugehörigem Deckel aus farblosem Glas, leicht ansteigender, reich dekorierter Fuß mit hochgeschnittenem Spitzblattfries, Diamantborte und Kugelfries, massiver Doppelbalusterschaft und Kuppaansatz ebenfalls mit hochgeschnittenem Spitzblattfries, die Trommelscheiben am Schaft mattiert und mit kleinen Blänkungen verziert. Die becherförmige Kuppawandung trägt das Allianzwappen von Preußen und Hannover in Rollwerkkartuschen gerahmt von Palmzweigen unter einer Krone und zwischen Diamantborten. Der Grund der Borten ist mattiert, die alternierenden Steinchen blank poliert. Auf der Gegenseite sind Monogrammmedaillons mit FWR (Fridericus Wilhelmus Rex) und SDR (Sophie Dorothea Regina) dargestellt, das des preußischen Königs von einem Adler, das der Hannover-stämmigen Königin von einem steigenden Pferd gehalten. Der Deckel wiederholt die Dekorelemente von Fuß und Schaft und schließt mit einem Doppelbalusterknauf mit eingestochener Luftblase ab.
Die Hochzeit von Friedrich Wilhelm I. und Sophie Dorothea lag zum Zeitpunkt ihrer Krönung 1713 bereits sieben Jahre zurück. Die Thronbesteigung gab Anlass, die Allianz erneut zu feiern. Ein ähnlich gestalteter Pokal gehört zu den Kriegsverlusten des Berliner Kunstgewerbemuseums (Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 23.1). Zwei weitere Beispiele verwahrt das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte (Inv. Nrn. 80-55-GL, 80-56-GL; Götzmann/Kaiser, Gläserne Welten, 2017, Kat. 54, S. 121; Königliche Visionen. Potsdam. Eine Stadt in der Mitte Europas, 2003, Kat. 1.3.11). Dieser repräsentative Deckelpokal ist eine Leihgabe der Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten. Er stammt aus der Sammlung von Puttkammer, Berlin, danach Sammlung Helfried Krug und weitere Privatsammlung, aus der er angekauft wurde. [Verena Wasmuth]

Material/Technique

Glas, farblos, in Hilfsmodel geblasen, geformt, geschnitten, geschliffen

Measurements

Hauptmaß: Höhe, mit Deckel: 47.50 cm Höhe, ohne Deckel: 33.00 cm Durchmesser (unten): 16.00 cm Durchmesser (oben), mit Deckel: 17.50 cm Durchmesser (oben), ohne Deckel: 15.00 cm

Created ...
... Who:
... When
... Where

Der Schnitt könnte in der Werkstatt des Hofglasschneiders Gottfried Spiller in Berlin erfolgt sein.

Relation to people

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Literature

Keywords

Created
Margraviate of Brandenburg
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[Relationship to location]
Hanover
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Map

Object from: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft ...

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