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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Glas [XIII 889]

Deckelpokal mit Feldherrenfigur in Rüstung

Deckelpokal mit Feldherrenfigur in Rüstung, XIII 889. (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Lindner, Daniel (CC BY-NC-SA)

Description

Spitzkelch aus farblosem Glas mit zugehörigem Deckel. Scheibenfuß, massiver, konisch sich weitender Schaft und nahtlos anschließend die trichterförmige Kuppa. Auf der Wandung die geschnittene und goldstaffierte Darstellung eines Feldherren in Rüstung und Helm mit reichen Kriegstrophäen, der Mündungsrand vergoldet, ebenso der Rand des gewölbten Deckels. Auf dessen Schulter geschnitten weitere Trophäen wie Lanzen, Kanonenkugeln und Standarten mit dem Monogramm "FWR" für Fridericus Wilhelmus Rex. Der glatt belassene angesetzte Ovalknauf ebenfalls vergoldet.
Das Sujet des Kriegsgottes Mars als Feldherr mit militärischen Armaturen ist auf mehreren Gläsern der Potsdamer Manufaktur überliefert (vgl. Inv. Nr. XIII 740; Mosel, Glas, 1979, Kat. 246, S. 155; Klesse, Glassammlung Helfried Krug, 1965, Kat. 629, S. 220f.). Sie werden in die Regierungsjahre des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelm I. in die Zeit zwischen 1713 und 1740 datiert und mitunter versuchsweise dem Potsdamer Glasschneider Johann Christian Bode zugeschrieben (vgl. Hertel, Potsdamer Gläser, 2018, Kat. 3 und 8, S. 27; Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 10, Taf. 21.2 und Taf. 31.1), sowie Elias Rosbach (vgl. Baumgärtner, Edles altes Glas, 1971, Kat. 87, S. 60). Bei dem Deckelpokal dürfte es sich formal um eine späte Potsdamer oder eine frühe Zechliner Arbeit aus den 1730er Jahren handeln. Er wurde 2001 im Kunsthandel angekauft. [Verena Wasmuth]

Material/Technique

Glas, farblos, in Hilfsmodel geblasen, geformt, geschnitten, geschliffen, vergoldet

Measurements

Hauptmaß: Höhe: 30.00 cm Durchmesser: 13.00 cm Durchmesser (oben): 18.50 cm

Created ...
... Who: [Probably]
... When
... Where [Probably]

Eventuell handelt es sich um ein Produkt der Potsdamer Glashütte, dann wäre es vor 1737 zu datieren.

Keywords

Object from: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft ...

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