museum-digitalbrandenburg

Close

Search museums

Close

Search collections

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Glas [XIII 864]

Kelchglas mit Wappen derer Finck von Finckenstein

Kelchglas mit Wappen derer Finck von Finckenstein, XIII 864. (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Pfauder, Wolfgang (CC BY-NC-SA)

Description

Spitzkelch aus dickwandigem, farblosem Glas, der sanft ansteigende Fuß mit versenktem Rundbogenfries, dessen Kontur mit einer Kette aus geblänkten Kugeln verziert ist. Der massive Schaft ist mit zwei Reihen von Rundbögen facettiert, der obere mit Oliven im Tiefschliff, und geht nahtlos in die konische Kuppa über, deren Ansatz den Dekor des Fußes wiederholt. Die Kuppawandung ist mit einem Allianzwappen unter einer Grafenkrone in Mattschnitt dekoriert, von einem Löwen gehalten, rechts darüber ein kleiner fliegender Vogel, auf das von rechts ein Putto mit einem bekrönten Medaillon zufliegt, darauf das ligierte Spiegelmonogramm "AWB". Die gegenüberliegende Seite zeigt einen mattgeschnittenen Baum. Der Mündungsrand trägt einen Kugelfries. Ursprünglich dürfte ein Deckel zugehörig gewesen sein.Es handelt sich um das Allianzwappen derer Finck von Finckenstein und derer von Hoff, wohl für Albrecht Konrad Reinhold Finck von Finckenstein (1660–1735) und Susanna Magdalena von Hoff (1676–1752), der Oberhofmeisterin der Königin Sophie Dorothea. Finck von Finckenstein war ein preußischer Generalfeldmarschall und Prinzenerzieher, Ritter des Schwarzen Adlerordens und Senior des Johanniterordens. Der Pokal entstand anlässlich der Hochzeit im Jahr 1700 und datiert formgleiche Spitzkelche mit ähnlichem Rundbogenschliff weitaus früher, als bisland angenommen wurde (vgl. auch Schmidt, Brandenburgische Gläser, 1914, Taf. 4.5+6). Das Monogramm lässt sich nicht auflösen. Das Glas wurde 1978 von aus der Sammlung Dohna mit Mitteln der Deutschen Klassenlotterie Berlin erworben. Es befand sich ehemals in Schloss Schlobitten, Ostpreußen, und soll einen zugehörigen Deckel besessen haben. [Verena Wasmuth]

Material/Technique

Glas, farblos, vergoldet

Measurements

Hauptmaß: Höhe: 17.00 cm Durchmesser: 9.00 cm

Created ...
... Who:
... When
... Where

Keywords

Object from: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft ...

Contact the institution

[Last update: ]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.