museum-digitalbrandenburg

Close

Search museums

Close

Search collections

Museum für Stadtgeschichte Templin Templiner Stadtgeschichten [00144]

Schneiderelle

Schneiderelle (Museum für Stadtgeschichte Templin CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum für Stadtgeschichte Templin (CC BY-NC-SA)

Description

Die Schneiderelle besteht aus einem vierkantigen Holzstab mit einem gedrechselten Griff. Sie diente als Längenmaß, um Stoffbahnen abzumessen. Auf dem Stab ist auf der einen Seite das metrische System in Zentimeterangabe bis 50 cm in Intarsientechnik angebracht. Auf der anderen Seite sind Halbe, Viertel, Achtel und Sechzehntel markiert, wobei die ersten drei Abschnitte das gleiche Maß und die folgenden drei jeweils die Hälfte des vorherigen Abstandes haben. Der letzte kleinste Abschnitt ist noch einmal wiederholt, woraus sich insgesamt 7 Teilstücke auf dieser Seite ergeben. Auf der Elle befindet sich ein Monogramm "D. J.". Die Markierungen auf alten Ellen sind Halbe und Viertel, häufig auch noch Achtel und Sechzehntel. Allerdings finden sich die kleineren Teile häufig nicht durchgängig, sondern nur in Griffnähe. Ellen mit beiden (Elle, metrisch) Längenmaßen stammen aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, da das metrische System immer mehr an Einfluss gewann. Ab 1872 waren die alten Ellen nicht mehr zulässig.

Material/Technique

Holz

Measurements

L: 82,0 cm

Was used ...
... When [About]
... Where

Keywords

Object from: Museum für Stadtgeschichte Templin

Das Museum hat seinen Sitz im Prenzlauer Tor, einem der 3 Stadttore der vollständig erhaltenen mittelalterlichen Wehranlage Templins. 1957 ...

Contact the institution

[Last update: ]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.