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Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg Beleuchtungskörper [VIII 543]

Kronleuchter mit Behang aus Glas, 6 Kerzen, elektrifiziert

Kronleuchter mit Behang aus Glas, 6 Kerzen, elektrifiziert (Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Klappenbach, Käthe (04.04.2018) (CC BY-NC-SA)

Description

Korbform; Cul-de-lampe aus 6 Armen, 3 einzelnen Hauptarmen und 3 dreifach verzweigten Zwischenarmen; die 3 Hauptarme tragen auf der unteren und oberen Konsole je eine Vase-d’enfilade (10-11 meist sechseckige Voll- und einige Hohlglasteile, die Anfang des 21. Jahrhunderts in Nordböhmen – Novy Bor – nach originalen Mustern kopiert wurden); auf den 3 Zwischenarmen je eine Vase-d’enfilade; 6 Kerzenarme mit je einer Kerzentülle und Tropfteller (aus Glas); Behang flache Pendeloquen; auf dem in der Mitte unterbrochenen Schaft Aufreihung verschiedener sechseckiger Voll- und Hohlglasteile, die eine große Vase ergeben; der untere Teile dieser Enfilade ist unterbrochen durch 1 Metallstern, mit 3 Ärmchen woran kleine flache Pendeloquen hängen; an der Innenseite der 3 Hauptarme je 1 flache Pendeloque; das obere Schaftteil ist nach unten begrenzt durch eine mittlere sechseckige Birne aus Vollglas; die Bekrönung bildet der obere Stern, an dessen 3 Ärmchen je ein Calichon hängt; die Verdrahtung der Pendeloquen ist durch Rosetten, Sterne oder Jasminblüten verdeckt; unter dem Cul-de-lampe hängt der Bas-de-lustre, eine große sechseckige Birne aus Vollglas nach Bergkristallvorbild. Eine der im Inventar des Neuen Palais von 1784 genannten ”gläsernen Kronen” mit 6 Kerzentüllen nach Vorbild der französischen Bergkristallkronleuchter (siehe z.B. Inv. Nr. VIII 83 und VIII 542), die wohl vom Potsdamer Glasschleifer Johann Christoph Brockes oder Johann Hartmann Trümper gefertigt wurden. Keine davon ist mit Sicherheit einem bestimmten Raum mehr zuzuweisen. Der Kronleuchter hing um 1911 in Potsdam, Neues Palais, Unteres Fürstenquartier, Herrenschlafzimmer, Raum 171. – Nach 1958 Potsdam, Neues Palais, Heinrichswohnung, Schlafzimmer, Raum 154. – 1989 nach Potsdam, Neues Palais, Unteres Fürstenquartier, Schreibkabinett, Raum 160. Die weiteren Kronleuchter dieses Typs haben die Inv. Nr. VIII 99, VIII 378, VIII 379 und VIII 426.

Käthe Klappenbach

Material/Technique

Gestell: Messing, feuerversilbert – Behang: Glas, in die Form gestrichen, geschliffen, poliert

Measurements

Hauptmaß: Höhe: 160.00 cm, Durchmesser: 100.00 cm

Literature

Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Object from: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die Hohenzollern ließen ab dem 17. Jahrhundert neben ihrer Hauptresidenz in Berlin verschiedene Schloss- und Gartenanlagen in der Havellandschaft ...

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