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Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte Apotheken- und Drogeriegefäße aus Glas [AK-2012-37]

Arzneiflasche aus der Potsdamer Löwen-Apotheke

Arzneiflasche aus der Löwen-Apotheke (Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte / Elke Hübener-Lipkau (CC BY-NC-SA)
"Arzneiflasche aus der Löwen-Apotheke

Provenance/Rights: 
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte (CC BY-NC-SA)

"Arzneiflasche aus der Löwen-Apotheke

Provenance/Rights: 
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte (CC BY-NC-SA)

Description

Kleine zylinderförmige Flasche aus farblosem Glas, vereinzelte Einschlüsse und Schlieren, auf dem Flaschenboden das eingeprägte Fassungsvermögen „50“ [ml], auf dem Korpus Fragmente eines Etiketts der Löwen-Apotheke Nauener Str. 20 mit Angabe „Fernsprecher Nr. 284“, Mündungsrand abgeflacht ausgestellt, Verschluss aus Kork erhalten.
1894 übernahm Karl Krumbholtz (geb. 1862 in Potsdam) die Löwen-Apotheke von seinem Vater, der sie seit 1860 geführt hatte (vgl. hierzu und zu Folgendem Biela, Potsdamer Apotheken, 2004, S. 92f., 185f.). Die Gestaltung des Etiketts unter Angabe der Fernsprechernummer lässt eine Entstehungszeit dieser 2011 für das Museum erworbenen Flasche um 1925 annehmen. Dafür spricht die schnörkellose Gestaltung des Etiketts im Vergleich mit dem auf 1920 datierten der Flasche AK-2012-35 sowie die Erweiterung der Fernsprechnummer der Apotheke von drei auf vier Ziffern ab 1925 (vgl. Adressbuch Potsdam, 1925). Möglicherweise wurde die Flasche auch bereits einige Jahre früher hergestellt und neu etikettiert. Dispensiergefäße wurden gelegentlich mit einem frühen Pfandsystem mehrfach verwendet (freundlicher Hinweis aus dem Brandenburgischen Apothekenmuseum in Cottbus), bevor 1911 das erste Pfandgesetz – zunächst nur für Getränkeflaschen – in Deutschland eingeführt wurde (freundlicher Hinweis von Hans-Jürgen Krackher, Potsdam).
Krumbholtz’ Apotheke mitten in der Potsdamer Innenstadt erfreute sich aufgrund mehrerer in der unmittelbaren Gegend eröffneten Arztpraxen ab Mitte der 1920er Jahre eines so regen Zulaufs, dass die preußische Regierung erwog, eine neue Konzession für die westliche Innenstadt auszuschreiben. Erst 1935 fand der Verwaltungsgang mit der Eröffnung der Kurmark-Apotheke in der Charlottenstraße sein Ende. [Uta Kaiser]

Material/Technique

Glas (farblos) / formgeblasen

Measurements

H. 10,7 cm, Dm. (unten) 3,5 cm, Dm. (oben) 3,7 cm

Created ...
... When [About]

Relation to places

Keywords

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[Relationship to location]
Potsdam
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[Relationship to location]
Friedrich-Ebert-Straße (Potsdam)
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Map
Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Object from: Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte

Das Potsdam Museum wurde 1909 von Potsdamer Bürgern und Mäzenen, die im Potsdamer Kunstverein und Potsdamer Museumsverein aktiv waren, als...

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